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World follows in India’s footstepsTimes of India - Dehli / 04.08.2010 / von Kim Arora
At Dance Fest In Capital, Foreigners Stage Country’s Classical Art Forms DELHI: In countries as far flung as Germany, South Africa, Malaysia and Russia, Indian classical dances - Kuchipudi, Bharatnatyam and Mohiniattam - are not only making an impression but also getting a new, bold twist, thanks to foreigners passionate about these dances. (…) While Bharatnatyam is one of the more popular Indian dance forms abroad, Mohiniattam too is fast gaining ground. German contemporary dancer Anne Dietrich took to Mohiniattam in 2005 and trained at the Kerala Kalamandalam. "Contemporary ballet has a lot of straight lines. What drew me to Mohiniattam was the softness of its form,'' says Dietrich who is doing a PhD on teaching methodology of contemporary and classical dance in Leipzig. Dietrich, who also dances hip-hop and jazz, has taken Mohiniattam to Germany, Switzerland and the Netherlands, and even performed in a church, depicting a chapter of Krishna's life. "It's difficult to find an audience for Mohiniattam in Germany, there isn't enough awareness about Indian classical dance. But wherever I have performed, the audience has responded well,'' she says (…). gesamter ArtikelDancing queenDNA / 07.07.2010 / von Priyanka NaithaniRealising her mother’s dream, Poonam Panchwagh has travelled all the way to Germany for a Kathak performance "My effort to blend the two cultures, without disturbing their individuality is positively appreciated by the Western as well as the Indian audiences here" Poonam Panchwagh POONAM PANCHWAGH, a young Kathak dancer from Pune, is currently winning over the hearts of
German audiences. And this is something she humbly credits to her mother and her guru. Presently in Leipzig for an Indo-German dance project called Srijan, Panchwagh informs us that she started learning dance when she was barely six years old. (...) A disciple of renowned kathak dancer Rujuta Soman, Poonam studied kathak under her guidance for almost 15 years. Her guru’s constant encouragement led the 25- year-old to perform in front of the audience on national as well as international platforms. Poonam has also participated in various festivals like Vasantotsav. When asked about her experience of performing in Germany, she says, “My project, Srijan (meaning creation) with my colleague Anne Dietrich is our combination of the East and West, walking along the path of a common ambition, daring different theme-based productions through the medium of Indian classical dance. The experience will help me discover the distinctive possibilities of combining the two dance cultures in a very alternative approach.” Poonam further says that the audience in Germany has been very receptive. “My effort to blend the two cultures, without disturbing their individuality is positively appreciated by the Western as well as the India audiences here.” (...)gesamter Artikel Indischer Abend in der Dance FactoryDie Diamonds zeigen Eltern und Gästen, was sie bei ihrem Tanzworkshop von Anne Dietrich gelernt haben.Sächsische Zeitung Döbeln / 07.06.2010In ihren farbenfrohen Kostümen brauchen die jungen Tänzer der Diamonds nicht lange, um sich in die Herzen der rund 50 Zuschauer zu tanzen. „Man sieht, dass sich der Workshop gelohnt hat“, stellt Tanzlehrerin Anne Dietrich fest. Sie ist von ihren Schützlingen begeistert. Grazil werden Hände, Füße und die Köpfe bewegt. Um den Tänzern eine Verschnaufpause zwischen ihren Darbietungen zu gönnen, zeigt Anne Dietrich selbst einige ihrer Tänze. Später erklärt sie die Bedeutung der einzelnen Bewegungen. Beim indischen Tanz sprechen die Akteure durch ihren Körper. Für die jungen Tänzer der Truppe war es nicht einfach, diese vielen Bewegungen zu erlernen. (...) Die Diamonds trainieren Tänze aus IndienDöbelner Anzeiger / 08.04.2010 / von Sylvia Mende
Zwei turbulente Tage liegen hinter den Tänzern und den Trainern. Das Ostertrainingslager bietet immer etwas Besonderes. In den Osterferien bietet die Leiterin der Tanzgruppe „Diamonds“ ein Probenlager an. Da es beim Ostercamp um indische Tänze geht, hat sich die Tanzlehrerin Verstärkung geholt. Anne Dietrich ist Lehrerin für indische Tänze. Die Diamonds wissen jetzt, wie ein Sari gebunden wird. (...) Auch wie man indisch kocht wurde den Kindern gezeigt. Am Dienstagabend gab es Reis mit Curryhähnchen und -gemüse. Die Nacht verbrachten die Teilnehmer des Ostertrainingslagers zum Teil in den Vereinsräumen in der Textilwerke. Tanzlehrerin Anne Dietrich hatte Dias aus Indien mitgebracht und viel über Land und Leute erzählt. Die Leipzigerin lebt öfter für eine Zeit in Indien. Deshalb gelang es ihr auch, die Kinder und Jugendlichen für die Tänze und Bräuche des Landes auf besondere Art zu begeistern.Zwei Tänze haben die Teilnehmer des Ostertrainingslagers einstudiert. Gezeigt werden sollen sie zum indischen Abend im Vereinsdomizil im Juni. Dann können sich die Gäste in die märchenhafte Welt des asiatischen Landes versetzen lassen. Jetzt wird erst einmal geprobt – fürs Brunnenfest.
Her best foot forwardPoonam Panchwagh is on a mission-the dancer is making her country proud with her Kathak performances in GermanyDNA / 27.07.2009 / von Anjali ShettyIT ALL BEGAN when she was just six. Soon her hobby became her passion. At 23, Poonam Panchwagh has reached newer heights of achievement over the past few years. "The credit completely goes to my mother Chhaya Panchwagh. As a young girl she dreamed of being a dancer, but could not pursue it because of social obligations. Hence I am living her dream," says Poonam. Deutsch-indischer Tanz bei „Spirit“-PremiereLeipziger Volkszeitung / 20.06.2009 / von Jens ReuterEine gleichermaßen exotische wie farbenfrohe Premiere erwartet heute Abend die Besucher des UT Connewitz. Aufgeführt wird das deutsch-indische Tanzstück „Spirit“. Für etwa eineinhalb Stunden werden die Tänzerinnen der südraum.company die klassischen indischen Tänze Kathak und Mohiniyattam zeigen und mit zeitgenössischem Tanz verbinden - natürlich stilecht mit prächtigen Kleidern und typischem Make-up. Los geht es 21 Uhr.
Und genau darauf kommt es (…) an. Ihr Ziel ist es, einen Austausch zwischen der indischen und der deutschen Kultur aufzubauen. (…) Dennoch ist der heutige Abend eine doppelte Premiere: die Uraufführung des Stücks „Spirit“ und gleichzeitig der erste Auftritt der südraum.company.
Heute im UT Connewitz: SPIRIT – ein deutsch-indisches Tanzstück der südraum.companyLeipziger Volkszeitung – online / 20.06.2009Was bedeutet Spiritualität im 21. Jahrhundert sowohl für den Einzelnen als auch für ganze Gesellschaften und wie wird sie Poonam Panchwagh. gelebt? – Damit beschäftigt sich die südraum.company am heutigen Samstag ab 21 Uhr im UT Connewitz. Steht Spiritualität für eine Verbundenheit, die ein verantwortungsvolles Miteinander ermöglicht, für eine persönliche religiöse Praktik, für beides oder für etwas ganz anderes? Aus der Begegnung zweier Samstag, 20. Juni, um 21 Uhr im UT-Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12a
Benefizkonzert für Ärmste der Armen… und Vorgeschmack auf das Musikfestival „Grimmaer Liederflut“Sächsische Zeitung / Grimma 23.05.2007 Grimma (SWB/sb). Ein fünfstündiges Programm am Sonntag, dem 3. Juni ab 16.00 Uhr in der Klosterkirche Grimma bietet eine große musikalische und tänzerische Vielfalt für jeden Geschmack: Mehrere Bands und Tanzgruppen finden sich an diesem Tag zusammen, um für einen guten Zweck in Zusammenarbeit mit der Andheri-Hilfe Bonn e.V in Grimma zu spielen. (Die Andheri-Hilfe ist ein Verein, der sich bereits seit 40 Jahren mit vielfältigen Projekten in Indien und Bangladesh engagiert www.andheri-hilfe.de.) Die kongolesische Band Ndungu Kina wird dabei mit heißen afrikanischen Rhythmen – als Einstimmung schon auf das Internationale Musikfestival „Grimmaer Liederflut“ vom 10.-12. August – die ersten Songs zum Besten geben. Ihre gesamte Show ist dann am Sonnabend, dem 11. August auf der Muldenbühne zu erleben. Da einer der Initiatoren des Musik- und Tanznachmittages in der Klosterkirche, Erik Knäschke (WARU) selbst körperbehindert ist, lag es nahe, das Projekt für die Unterstützung körperbehinderter Kinder in Indien zu wählen...
Mädchen kämpfen mit sechs Meter langen StoffbahnenDöbelner Anzeiger 18.07.2007 / von Marion GründlerTraditionell wird in der letzten Woche vor den Sommerferien alternativer Unterricht angeboten. Die Schüler wissen das zu schätzen. In der Turnhalle hat ein zweitägiger Kurs im Klassischen Indischen Tanz begonnen. Als Einstieg erfahren die Mädchen Näheres über das Land und dessen Traditionen. Tee wird serviert und Tanzpädagogin Anne Dietrich
erzählt von ihrem Leben auf dem Subkontinent. Die Mädchen wollen viel wissen. Die Stellung der Frau wird erfragt und die Bedeutung des roten Punktes auf der Stirn vieler Inderinnen. Die Tanzlehrerin holt Stoffbahnen von sechs Meter Länge und einer Breite von 1,20 Metern aus ihrer Tasche. „Ihr müsst Euch erst eine Art Rock um die Körpermitte legen“, erklärt sie geduldig. „Dann zwei Meter Stoff über die rechte Schulter drapieren und den Rest in gleichmäßige Falten raffen.“ Die Mädels kommen ins Schwitzen. Das glatte Material will sich einfach nicht bändigen lassen. Anne Dietrich lacht. „Selbst geübte Sariträgerinnen brauchen jeden Morgen etwa 20 Minuten Zeit, den Sari exakt anzulegen“, sagt sie. Ermutigt machen Janine und Sabrina weiter. Der Rest der Truppe hockt auf dem Boden der Schulturnhalle und beobachtet Anne Dietrich, die einige der vielen Handbewegungen erklärt, die typisch sind für Tanz. „Beim Klassischen Indischen Tanz werden durch Handbewegungen Geschichten erzählt und Traditionen vermittelt“, schwärmt sie. „In Europa ist Tanzen eher eine Sache der Füße. Beim Indischen Tanz wird der gesamte Körper einbezogen. Die fließenden Arm- und Handbewegungen werden selbst durch die entsprechenden Augenbewegungen komplettiert.“Gelerntes findet FortsetzungUnd das wird auch gleich geübt. Sowohl der Gesichtsausdruck als auch der Rhythmus müssen stimmen. Die Mädchen nehmen Aufstellung und Anne Dietrich legt die passende sphärische Musik auf, die schnell von ruhigem Gleiten in einen stampfenden, mitreißenden Rhythmus übergeht. Die Tänzerinnen klatschen den Takt mit, versuchen sich an der eleganten Haltung, die ihnen die Tanzlehrerin zeigt. Alles wirkt noch etwas unfertig. „Wir werden auf das aufbauen können, was die Mädchen heute gelernt haben“, sagt Simone Berger, Chefin der Diamond-Schultanzgruppe.
Tanzstil führt junge Frau nach IndienSächsische Zeitung Meissen 27.12.2006 / von Jürgen Birkhahn Anne Dietrich begeistert sich für den Tempeltanz. Er ist sehr ausdrucksstark. Über eine Stunde braucht Anne Dietrich, um sich für ihren Auftritt fertig zu machen. Sie zieht das lange Gewand an, welches aufwändig geschneidert und mit goldenen Bordüren versehen ist. Schmuck an Kopf, Hals und Ohren muss angelegt und Make up aufgetragen werden. Sie möchte perfekt aussehen, wenn sie auf der Bühne steht, oder in einem Workshop einen Teil indischer Kultur nahe bringt.Ausbildung ist hartAls sie sich intensiver mit dem indischen Tempeltanz beschäftigte wuchs die Neugier, diese Stilrichtung besser kennen zu lernen. Ich habe mich an der Akademie Kalamandalam beworben und wurde auch genommen“, erzählt sie und schwärmt von ihrer Ausbildung in Indien. Ein Jahr lang war sie im fernen Land und hat dort als einzige Tänzerin aus Deutschland studiert. Beim klassischen indischen Tanz liegt das Hauptaugenmerk auf dem Ausdruck. Deshalb wird in der Ausbildung intensiv am Ausdruck von Gesicht und Augen und in der Fingerbewegung geübt. „Beim Tanz werden Geschichten erzählt. Geschichten von den Frauen, die im Tempel für die Götter tanzen, auf diese Art mit ihnen kommunizieren“, so Anne Dietrich. Ein Jahr lang hat sie in Indien studiert. Im nächsten Jahr will sie erneut für fünf Monate nach Indien fahren, um ihre tänzerischen Fähigkeiten zu perfektionieren.
Das Leben in Indien hat der jungen Frau gefallen, obwohl die Ausbildung dort sehr hart ist. Frühmorgens um fünf Uhr beginnt der Unterricht. Acht Stunden lang wird trainiert. Abends wird das Training selbstständig fortgesetzt. „Die ersten drei Monate waren ganz hart. Man muss sich erst an die andere Kultur gewöhnen, muss sich ihr hingeben“, so Annes Erfahrungen. Die Menschen seien dort aber sehr aufgeschlossen und hilfsbereit, so habe sie auch schnell eine Unterkunft gefunden und wurde von der Gastfamilie gut aufgenommen. „Ich habe viele Freundschaften geschlossen.“ (...) Das erworbene Wissen möchte Anne Dietrich in Tanzunterricht und Workshops weiter geben. Außerdem tritt sie zu unterschiedlichen Veranstaltungen auf, versucht so den Tempeltanz in Deutschland bekannter zu machen. (...)gesamter Artikel |
German audiences. And this is something she humbly credits to her mother and her guru. Presently in Leipzig for an Indo-German dance project called Srijan, Panchwagh informs us that she started learning dance when she was barely six years old. (...) A disciple of renowned kathak dancer Rujuta Soman, Poonam studied kathak under her guidance for almost 15 years. Her guru’s constant encouragement led the 25- year-old to perform in front of the audience on national as well as international platforms. Poonam has also participated in various festivals like Vasantotsav. When asked about her experience of performing in Germany, she says, “My project, Srijan (meaning creation) with my colleague Anne Dietrich is our combination of the East and West, walking along the path of a common ambition, daring different theme-based productions through the medium of Indian classical dance. The experience will help me discover the distinctive possibilities of combining the two dance cultures in a very alternative approach.” Poonam further says that the audience in Germany has been very receptive. “My effort to blend the two cultures, without disturbing their individuality is positively appreciated by the Western as well as the India audiences here.” (...)
Tänze geht, hat sich die Tanzlehrerin Verstärkung geholt. Anne Dietrich ist Lehrerin für indische Tänze. Die Diamonds wissen jetzt, wie ein Sari gebunden wird. (...) Auch wie man indisch kocht wurde den Kindern gezeigt. Am Dienstagabend gab es Reis mit Curryhähnchen und -gemüse. Die Nacht verbrachten die Teilnehmer des Ostertrainingslagers zum Teil in den Vereinsräumen in der Textilwerke. Tanzlehrerin Anne Dietrich hatte Dias aus Indien mitgebracht und viel über Land und Leute erzählt. Die Leipzigerin lebt öfter für eine Zeit in Indien. Deshalb gelang es ihr auch, die Kinder und Jugendlichen für die Tänze und Bräuche des Landes auf besondere Art zu begeistern.
Currently in Leipzig, Germany to perform with her friend, Poonam shares "I had a german student studying under me in Pune almost a year. It all started when she became up with an idea of having an Indo-German dance project – Spirit – with Kathak as main aspect."
Seit Januar arbeiten Jacqueline Biedermann, Anne Dietrich und ihre indische Kollegin Poonam Panchwagh zusammen mit fünf weiteren erfahrenen Tänzerinnen der Freien Szene Leipzig akribisch an ihrem selbst choreographierten Tanzprojekt. „Spirit besteht aus vier Teilen“, erklärt Anne Dietrich. Am Anfang werden die Tänze Kathak und Mohiniyattam gezeigt – zwei traditionelle Tempeltänze, mit denen uralte indische Mythen erzählt werden. Im dritten Teil wird moderner zeitgenössischer Tanz westlicher Prägung aufgeführt, der dann im vierten Teil mit den klassischen indischen Tänzen verschmilzt.
klassisch indischer Tanzstile – Mohiniyattam und Kathak – mit dem zeitgenössischen europäischen Tanz entsteht eine Choreografie, die nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der spirituellen Lebenspraxis Indiens und Deutschlands fragt und nach einem verbindenden Element sucht. SPIRIT will keine allgemeingültigen Antworten geben auf die Frage, was Spiritualität ist, aber den Zuschauer zum Nachdenken anregen und ihn auf die Suche nach seiner eigenen Spiritualität schicken … Die südraum.company ist ein Ensemble zeitgenössischer TänzerInnen der Freien Szene Leipzig. Sie steht unter der künstlerischen Leitung von Anne Dietrich und Jacqueline Biedermann. Als Gastchoreografin wurde für dieses Projekt Poonam Panchwagh eingeladen, Meisterin des klassisch indischen Tanzes Kathak aus Pune/Indien.
Grimma (SWB/sb). Ein fünfstündiges Programm am Sonntag, dem 3. Juni ab 16.00 Uhr in der Klosterkirche Grimma bietet eine große musikalische und tänzerische Vielfalt für jeden Geschmack: Mehrere Bands und Tanzgruppen finden sich an diesem Tag zusammen, um für einen guten Zweck in Zusammenarbeit mit der Andheri-Hilfe Bonn e.V in Grimma zu spielen. (Die Andheri-Hilfe ist ein Verein, der sich bereits seit 40 Jahren mit vielfältigen Projekten in Indien und Bangladesh engagiert www.andheri-hilfe.de.) Die kongolesische Band Ndungu Kina wird dabei mit heißen afrikanischen Rhythmen – als Einstimmung schon auf das Internationale Musikfestival „Grimmaer Liederflut“ vom 10.-12. August – die ersten Songs zum Besten geben. Ihre gesamte Show ist dann am Sonnabend, dem 11. August auf der Muldenbühne zu erleben. Da einer der Initiatoren des Musik- und Tanznachmittages in der Klosterkirche, Erik Knäschke (WARU) selbst körperbehindert ist, lag es nahe, das Projekt für die Unterstützung körperbehinderter Kinder in Indien zu wählen...
erzählt von ihrem Leben auf dem Subkontinent. Die Mädchen wollen viel wissen. Die Stellung der Frau wird erfragt und die Bedeutung des roten Punktes auf der Stirn vieler Inderinnen. Die Tanzlehrerin holt Stoffbahnen von sechs Meter Länge und einer Breite von 1,20 Metern aus ihrer Tasche. „Ihr müsst Euch erst eine Art Rock um die Körpermitte legen“, erklärt sie geduldig. „Dann zwei Meter Stoff über die rechte Schulter drapieren und den Rest in gleichmäßige Falten raffen.“ Die Mädels kommen ins Schwitzen. Das glatte Material will sich einfach nicht bändigen lassen. Anne Dietrich lacht. „Selbst geübte Sariträgerinnen brauchen jeden Morgen etwa 20 Minuten Zeit, den Sari exakt anzulegen“, sagt sie. Ermutigt machen Janine und Sabrina weiter. Der Rest der Truppe hockt auf dem Boden der Schulturnhalle und beobachtet Anne Dietrich, die einige der vielen Handbewegungen erklärt, die typisch sind für Tanz. „Beim Klassischen Indischen Tanz werden durch Handbewegungen Geschichten erzählt und Traditionen vermittelt“, schwärmt sie. „In Europa ist Tanzen eher eine Sache der Füße. Beim Indischen Tanz wird der gesamte Körper einbezogen. Die fließenden Arm- und Handbewegungen werden selbst durch die entsprechenden Augenbewegungen komplettiert.“
Anne Dietrich begeistert sich für den Tempeltanz. Er ist sehr ausdrucksstark. Über eine Stunde braucht Anne Dietrich, um sich für ihren Auftritt fertig zu machen. Sie zieht das lange Gewand an, welches aufwändig geschneidert und mit goldenen Bordüren versehen ist. Schmuck an Kopf, Hals und Ohren muss angelegt und Make up aufgetragen werden. Sie möchte perfekt aussehen, wenn sie auf der Bühne steht, oder in einem Workshop einen Teil indischer Kultur nahe bringt.